INGE MÜLLER,   geb. Meyer

 

Geb.: 13. März 1925 in Berlin

Gest.: 1. Juni 1966 in Berlin (DDR)

Grabstätte: Berlin-Pankow,

                               städtischer Friedhof

Lyrikerin, Hörspielautorin

 

41-jährig starb Inge Müller,

die sich stets als eine "zufällig Übriggebliebene" bezeichnet hat,

an einer Überdosis Schlaftabletten.

 

 

 

... möcht' ich noch einmal den Himmel sehen

 

Eine Hommage an die Dichterin Inge Müller in Gedichten und Liedern.

Eine szenische Darstellung von Dialogen mit der Mutter, dem Vater, der Gesellschaft.

Ein Erinnern an das Leben einer Frau in Berlin.

 

Von der Mutter ungewollt empfangen.

Im Krieg vom Staat als Luftwaffenhelferin zum Soldatensein gezwungen.

Nach der Befreiung vom Faschismus unter Trümmern hervorgekrochen.

Als Dichterin einer Randexistenz in der DDR-Gesellschaft.

Eine Liebe gelebt mit Heiner Müller in unerfüllter gemeinsamer Sehnsucht.

Schlussendlich alkoholkrank und Selbstmord.

 

Inge Müller formulierte: "Hinter der Pappfassade ein Nichts, das wächst."

Ein Menetekel für die Nachgeborenen.

 

 

 

Mitwirkende:

Gundi-Anna Schick

   (Schauspiel, Gesang, Akkordeon)

Martha Pfaffeneder

   (Schauspiel, Gesang)

 

Zitierte Texte:

Prosa und Lyrik von Inge Müller

Zitate von Heiner Müller

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